WP Praxis Nr. 4 vom Seite 1

Qualitätssicherungs-Handbuch Jahresabschlussprüfung …

Dipl.-Ök. Patrick Zugehör | Verantw. Redakteur | wp-redaktion@nwb.de

... als digitaler Mehrwert in Ihrer Datenbank

Die Datenbank NWB Wirtschaftsprüfung bietet Ihnen als Abonnent mehr als nur ein reines Heft-Archiv. Sie finden dort u. a. Arbeitshilfen, Checklisten und Online-Seminare. Diese digitalen Mehrwerte bauen wir für Sie ständig aus. Aktuell haben wir diesen Bereich um Qualitätssicherungshilfen erweitert. Ab sofort steht Ihnen nun kostenlos das Qualitätssicherungs-Handbuch Jahresabschlussprüfung zur Verfügung. Diese Arbeitshilfe gibt wertvolle Hilfestellungen für den gesamten Prozess der Abschlussprüfung, beginnend mit der Auftragsannahme bis hin zur Berichterstattung des Abschlussprüfers. Das Qualitätssicherungs-Handbuch enthält zahlreiche Arbeitshilfen, Berechnungsprogramme, Checklisten und weitere Hinweise für die skalierte und für die nicht skalierte Abschlussprüfung. Mehr dazu erfahren Sie auf S. II dieser Ausgabe. Sie dürfen sich schon auf weitere Online-Inhalte freuen: So werden wie zeitnah ein weiteres Qualitätssicherungshandbuch zur Praxisorganisation in die Datenbank einstellen.

Änderungen aus IDW 322 n. F.

Im Juni 2013 hat der HFA des IDW den IDW PS 322 n. F. „Verwertung der Arbeit eines für den Abschlussprüfer tätigen Sachverständigen“ verabschiedet. Damit verbunden sind Folgeänderungen im IDW PS 300 „Prüfungsnachweise im Rahmen der Abschlussprüfung“. Die geänderten Standards sind anzuwenden bei Abschlussprüfungen über Berichtszeiträume, die am oder nach dem beginnen. Aus ihnen ergeben sich eine neue Systematisierung der Regelungen für die Verwertung von Sachverständigentätigkeiten im Rahmen der Abschlussprüfung und dazu auch neue materielle Anforderungen. Philipps und Wilting stellen ab S. 85 diese Neuerungen im Überblick dar.

Themen zum Berufsrecht und Haftung der Wirtschaftsprüfer

Neben Themen der Prüfungspraxis behandeln zwei Beiträge in dieser Ausgabe Themen zum Berufs- und Haftungsrecht. Fölsing widmet sich ab S. 97 dem Thema der Verzögerungen in der Disziplinaraufsicht der Wirtschaftsprüfer. Verzögerungen in der Disziplinaraufsicht von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern sind unzulässig. Der Berufsträger soll durch das Aufsichtsverfahren nicht unnötig belastet werden. Regelmäßig steht seine berufliche und wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel. Eine lange Verfahrensdauer könnte beim Betroffenen deshalb zusätzlich zu einer unangemessenen, psychischen Belastung führen. Dies würde gegen seinen Anspruch auf ein faires Verfahren verstoßen. Kirchner und Schockenhoff behandeln ab S. 103 die aktuelle BGH-Rechtsprechung zur Wirtschaftsprüfer-Haftung als Treuhandkommanditist und dessen Pflichtenkatalog. Die nähere Betrachtung des Urteils und seiner Auswirkungen zeigt, dass sich die Haftungsgefahr für den Wirtschaftsprüfer weiter verschärft und insbesondere der Versicherungsschutz stets im Blickfeld bleiben sollte.

Beste Grüße

Patrick Zugehör

Fundstelle(n):
WP Praxis 4/2014 Seite 1
NWB EAAAE-59181