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BBK Nr. 6 vom

Verzicht auf eine Pensionszusage

Bernd Rätke

Den ausführlichen Beitrag finden Sie in .

[i]Pradl, Pensionszusagen an GmbH-Geschäftsführer, 3. Aufl., Herne 2013Die Erteilung einer Pensionszusage bei einer Einmann-GmbH fällt leicht: Es entstehen zunächst keine Liquiditätsnachteile, und die Pensionsrückstellung führt zu einer steuerlichen Entlastung. Gerät die GmbH aber in die Krise oder will der Gesellschafter seine Beteiligung verkaufen, wird die Pensionsrückstellung zur Last. Es stellt sich dann die Frage, ob ein Verzicht auf die Pensionszusage steuerlich unschädlich erfolgen kann, denn er birgt erhebliche Gefahren: Während eine Gewinnerhöhung bei der GmbH noch durch eine verdeckte Einlage und durch einen etwaigen Verlustvortrag aufgefangen werden kann, kommt es beim Gesellschafter in Höhe der verdeckten Einlage zu einem fiktiven Gehaltszufluss, der leicht einen sechsstelligen Betrag ausmachen kann und zu einer entsprechend hohen Einkommensteuerbelastung führt. Als Alternative zum vollständigen Verzicht bietet sich der Verzicht auf den sog. Future Service an. Er ist Gegenstand eines späteren Praxisfalls in einer der nächsten BBK-Ausgaben.

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