WP Praxis Nr. 3 vom Seite 1

Weitere digitale Inhalte …

Dipl.-Ök. Patrick Zugehör | Verantw. Redakteur | wp-redaktion@nwb.de

… in Ihrer Datenbank

An dieser Stelle möchte ich Sie erneut auf den elektronischen Mehrwert in der Datenbank NWB Wirtschaftsprüfung hinweisen. Regelmäßige Fortbildung ist im Bereich der Wirtschaftsprüfung unerlässlich. Die tägliche Arbeit erfordert es stets, auf dem aktuellen Stand zu sein. Zudem gilt es, die vorgeschriebenen Fortbildungsverpflichtungen zu erfüllen. NWB hilft Ihnen dabei und bietet neben dem umfänglichen Angebot von Präsenzseminaren auch regelmäßig Online-Seminare zu aktuellen Themen an. Vier Online-Seminare pro Jahr sind in Ihrem Modul NWB Wirtschaftsprüfung enthalten. So haben Sie die Möglichkeit, ganz bequem via Internet am Seminar teilzunehmen – egal wann und egal wo Sie gerade sind. Die vollständigen Präsentationsunterlagen können Sie einfach als PDF-Datei abrufen. Bei der Teilnahme an einem Live-Termin haben Sie zudem die Möglichkeit, Ihre Fragen einfach per Chat zu stellen. Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie eine entsprechende Teilnahmebescheinigung zur Dokumentation ihrer Fortbildung. So erfüllen Sie zeitsparend und effektiv einen Teil Ihrer Fortbildungsverpflichtung! Näheres dazu erfahren Sie im Praxistipp auf S. II dieser Ausgabe.

Prüfung von (sonstigen) Rückstellungen

Die Bilanzierung und Prüfung der Rückstellungen stellt besondere Herausforderungen an alle Beteiligten, sowohl an die Rechnungslegenden nach HGB und IFRS als auch an den Abschlussprüfer. Zum einen sind die Interdependenzen zu anderen Prüffeldern angemessen in der gesamten Abschlussprüfung zu berücksichtigen. Zum anderen ist aufgrund der (Bewertungs-) Komplexität eine große Erfahrung und Expertise (des Prüfers) notwendig. Endert/Sepetauz zeigen ab S. 47, dass insbesondere Elemente der formellen Prüfung sowie der Aufbauprüfung einer Prüfungsroutine zugänglich sind. Aspekte der materiellen Prüfung sind hingegen häufig von Jahr zu Jahr verschieden und individuell zu adressieren. Hier lässt sich selten eine „Standardisierung” der Abschlussprüfung realisieren. Besonderes Gewicht kommt daher der (zeitlichen, personellen und sachlichen) Prüfungsplanung zu, die eine differenzierte Zuordnung der erforderlichen Prüfungshandlungen entsprechend der zur Verfügung stehenden Prüfer und Zeit – in Abhängigkeit der Anforderungen – angemessen berücksichtigen muss.

Praxis der Gemeinschaftsprüfungen (Joint Audits)

Das Grünbuch der EU-Kommission vom Oktober 2010 zum Thema „Weiteres Vorgehen im Bereich der Abschlussprüfung: Lehren aus der Krise” hat zu einer vehementen Diskussion über die Vorteile bzw. die Nachteile eines Joint Audit geführt. Dabei werden vonseiten der Befürworter wie auch der Kritiker Argumente ins Feld geführt, die man nur dann sachgerecht bewerten kann, wenn man die praktische Durchführung einer Gemeinschaftsprüfung verstanden hat. Der Beitrag von Wolf ab S. 53 dient deswegen dem besseren Verständnis eines Joint Audit, um dann auch bessere Rückschlüsse auf Vorteile oder Nachteile ziehen zu können.

Beste Grüße

Patrick Zugehör

Fundstelle(n):
WP Praxis 3/2012 Seite 1
NWB QAAAE-19746