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BFuP Nr. 6 vom Seite 641

Unternehmensführung in Familienunternehmen durch ein familienfremdes Management – Fluch oder Segen?

von Univ.-Prof. Dr. Gerd Waschbusch und  Dr. Jessica Knoll, Universität des Saarlandes

Etwa neun von zehn Unternehmen in Deutschland werden als Familienunternehmen klassifiziert, weshalb diese oftmals auch als das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft bezeichnet werden. Die Führung von Familienunternehmen liegt dabei oftmals entweder vollständig in den Händen der Unternehmerfamilie oder gemeinsam bei Familienmitgliedern und Fremdmanagern; nur in wenigen Familienunternehmen besteht die Unternehmensführung ausschließlich aus familienfremden Managern. Im Folgenden wird daher untersucht, weshalb der Anteil der Nicht-Familienmitglieder in der Unternehmensführung von Familienunternehmen eher gering ist und worin die Chancen und Risiken liegen, die aus der Einbeziehung von Fremdmanagern in die Unternehmensleitung resultieren.

1 Familienunternehmen – Definition und wirtschaftliche Bedeutung

In der Fachliteratur findet sich bislang keine einheitliche Definition des Begriffs „Familienunternehmen”, was nicht zuletzt darin begründet liegt, dass Familienunternehmen in der Praxis in sehr unterschiedlichen Konstellationen auftreten. Im Gegensatz zur Unterscheidung in kleine, mittlere und große Unternehmen, welche meist nur anhand von quantitativen Kriterien erfolgt, werden Unternehm...

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Unternehmensführung in Familienunternehmen durch ein familienfremdes Management – Fluch oder Segen?

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