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StuB Nr. 14 vom Seite 523

Leasingbilanzierung nach HGB

Wäre das right of use-Konzept eine Lösung?

WP Prof. Dr. habil. Robin Mujkanovic und Barbara Muggenthaler, LL.M.

FASB und IASB wollen die derzeitige Leasingbilanzierung durch das right of use-Konzept ersetzen. Danach liegt der Fokus auf der Bilanzierung von erworbenen Nutzungsrechten und eingegangenen Überlassungsverpflichtungen. Die nachfolgenden Ausführungen beschäftigen sich mit der Frage, ob der right of use-Ansatz auch auf die Rechnungslegung nach HGB übertragen werden könnte.

Claßen/Schulz, Leasingbilanzierung nach HGB und IFRS, StuB 2011 S. 3 NWB HAAAD-59238

Kernfragen
  • Wann ist ein Nutzungsrecht aus einem Leasingverhältnis gem. dem right of use-Konzept aktivierbar?

  • Steht der Leasingbilanzierung der Grundsatz der Nichtbilanzierung schwebender Geschäfte entgegen?

  • Ist die Übertragung des right of use-Konzepts auf die handelsrechtliche Bilanzierung mit den GoB vereinbar?

I. Das Problem in der HGB-Rechnungslegung

Schon seit Jahrzehnten ist die Bilanzierung von Leasingverhältnissen und dabei insbesondere die persönliche Zuordnung des Leasingobjekts mit den Folgen für die Schulddarstellung und die Erfolgsperiodisierung in allen Normkreisen ein äußerst heikles Thema. FASB und IASB wollen die derzeitige Bilanzierung durch das right of use-Konzept ersetzen, ...

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