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PiR Nr. 4 vom Seite 105

Der Einfluss der Steuerlatenz auf die Konzernsteuerquote

Dipl.-Kfm., Dipl.-Oec. Andreas Mammen
Kernaussagen
  • Der Kompensationseffekt der Steuerlatenzrechnung verhindert tendenziell die Beeinflussung der Konzernsteuerquoten durch sachverhaltsdarstellende Maßnahmen.

  • Ausgenommen sind die permanenten Differenzen zwischen der IFRS- und Steuerbilanz. Konzernsteuerquoten können somit nur durch Maßnahmen beeinflusst werden, die den tatsächlichen Steueraufwand, ohne korrespondierenden Anstieg latenter Steuern, reduzieren.

  • Dies kann zum einen durch die geschickte Beeinflussung der Steuerbemessungsgrundlage, wie etwa der Minderung nichtabzugsfähiger Betriebsausgaben, der Realisierung steuerfreier Erträge oder dem Ausnutzen des internationalen Steuergefälles, erfolgen.

Die Bedeutung der Konzernsteuerquote als Indikator zur Beurteilung der steuerlichen Situation eines Konzerns hat in Deutschland vor allem durch die Einführung des § 315a HGB zugenommen. Hiernach sind konzernrechnungslegungspflichtige Mutterunternehmen mit Sitz in einem EU-Staat verpflichtet oder berechtigt, ihre Konzernabschlüsse nach den IFRS aufzustellen (vgl. Art. 58 Abs. 2 EGHGB). Im Rahmen der IFRS-Rechnungslegung fordert IAS 12.81(c) die Erstellung einer Überleitungsrechnung (tax reconciliation), i...

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