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StuB Nr. 23 vom Seite 1078

Berücksichtigung der handelsrechtlichen Wertansätze von Anteilen für die Einkommensermittlung

( - St II 1.02)

Bei der Regelung des § 8b Abs. 8 Satz 4 KStG handelt es sich entsprechend dem Gesetzeswortlaut um eine Einkommensermittlungsvorschrift (und nicht etwa eine Bilanzierungsvorschrift). Folglich sind sowohl im ersten Jahr der Neuregelung als auch in den Folgejahren lediglich handelsbilanzielle Wertveränderungen außerhalb der Steuerbilanz im Wege der Korrektur zu berücksichtigen.

Beispiel:


Tabelle in neuem Fenster öffnen
 
Börsenwert
HB-Ansatz
HB-Gewinn
StB-Ansatz
StB-Gewinn
außerb. Korrektur
AK in 02
100
100
 
100
 
 
100
100
0
100
0
0
50
50
– 50
100
0
0
50
50
0
100
0
0
Verkauf 05
80
 
30
 
– 20
+ 50

S. 1079

2004 ergibt sich mangels handelsbilanzieller Wertveränderung keine Korrektur außerhalb der Steuerbilanz (bislang steuerlich nicht berücksichtigte Teilwertabschreibungen können mithin 2004 nicht nachgeholt werden). 2005 entspricht das steuerliche Einkommen durch die außerbilanzielle Korrektur dem Handelsbilanzgewinn von 30. Dadurch wird auch der gewünschte Gleichlauf mit der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (§ 21 KStG) erreicht, bei deren Bildung ebenfalls von 30 ausgegangen wird.

Ausgehend von diesem Ergebnis ist fraglich, ob bei steuerlicher Nichtberücksichtigung von Teilwertabschreibungen auf den Anteilsbesitz nach altem Recht (2002/2003) wegen § 8b Abs. 3 KStG oder Fehlens einer dauernden Wertminder...

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