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StuB Nr. 13 vom Seite 576

Umsatzsteuersystemwechsel zum Reverse-Charge-Modell

– Eine Analyse des Betrugsvermeidungspotenzials –

von Dipl.-Kfm. Cord-Friedrich Krietenstein, Jena
Die Kernfragen:
  • Wie funktioniert das Reverse-Charge-Modell?

  • Wer ist betroffen?

  • Welche Sorgfaltspflichten sind zu beachten?

I. Einleitung

Einer der aufkommensstärksten Steuerarten, der USt mit erwarteten Einnahmen i. H. von 138 Mrd € für das Jahr 2004, wird seit dem Jahr 2001, entgegen der jeweils prognostizierten Zahlen, ein Rückgang attestiert. Prägnant erscheint die Loslösung der Entwicklung von der Bemessungsgrundlage dieser Steuerart, über die eine Kausalität nicht abzuleiten ist. Strukturelle Veränderungen der Bemessungsgrundlage, Insolvenzen oder aktuelle Urteile im Steuerrecht bieten keine Erklärung der sich manifestierenden Tendenz, so dass sich der Trend über bekannte Muster der Steuerhinterziehung hinaus in USt-Verkürzungsaktivitäten neuer Dimension begründet.

In diesem Zusammenhang gilt es Strukturen jener Betrugsmuster zu identifizieren, denen ein wesentlicher Anteil an der Verminderung des USt-Aufkommens zugeschrieben wird. Dieser Kategorie der organisierten USt-Verkürzung sind die Ausprägungen der Initiierung vonS. 577Karussellgeschäften, Leasing- und Mietkaufmodellen sowie des Kettenbetrugs im Baugewerbe zuzuordnen. Die geschätzten USt-Ausfälle sind von rund 14 Mrd € im Jahr 200...

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Nutzungsdauer:
30 Tage

Seiten: 7
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