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Fallstudie zur Auswirkung der schrittweisen Senkung des Körperschaftsteuersatzes auf die Bewertung latenter Steuern und die steuer-liche Berichterstattung im Anhang nach IAS 12
Am stimmte der Bundesrat dem zuvor vom Deutschen Bundestag beschlossenen Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu. Der Beitrag zeigt anhand eines Fallbeispiels auf, welche Auswirkung die Senkung des Körperschaftsteuersatzes zum einen auf die Bewertung der latenten Steuern und zum anderen auf die Berichterstattung im Anhang in dem auf den aufgestellten IFRS-Abschluss hat. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Einschätzungen, die zur Umbewertung der latenten Steuern vom Bilanzierenden zu treffen sind.
I. Einführung
Das Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland führt zu einer schrittweisen Senkung des Körperschaftsteuersatzes (KSt-Satz) für die Veranlagungszeiträume ab 2028. Nach § 23 Abs. 1 KStG beträgt der KSt-Satz 14 % im Veranlagungszeitraum 2028, 13 % im Veranlagungszeitraum 2029, 12 % im Veranlagungszeitraum 2030, 11 % im Veranlagungszeitraum 2031 und 10 % ab dem Veranlagungszeitraum 2032. Damit werden die in diesen Jahren anfallenden Gewinne bzw. Einkommen von Kapitalgesel...