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BBK Nr. 6 vom Seite 257

Aktuelles, eine Frage aus der Praxis und der steuerliche Alltag

Beate A. Blechschmidt | Verantw. Redakteurin | bbk-redaktion@nwb.de

Sowohl die steuerliche Beratungspraxis als auch der Unternehmensalltag sind gleichermaßen von aktuellen gesetzgeberischen Entwicklungen wie von wiederkehrenden praktischen Fragestellungen geprägt. Die BBK greift daher in dieser Ausgabe neben weiteren spannenden Inhalten ein aktuelles steuerpolitisches Thema, eine interessante Leserfrage sowie einen klassischen Dauerbrenner der steuerlichen Beratung auf.

Einen Schwerpunkt bildet zunächst das Standortfördergesetz (StoFöG), das Anfang Februar 2026 in Kraft getreten ist. Mit dem Gesetz verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, regulatorische und steuerliche Rahmenbedingungen für private Investitionen zu verbessern und damit insbesondere Investitionen in erneuerbare Energien, Infrastruktur sowie in kleine und mittlere Unternehmen zu erleichtern. Benedikt Hoffmann und Philipp Trepte stellen ab ausgewählte Neuregelungen vor und beleuchten insbesondere die steuerlichen Aspekte, etwa im Hinblick auf Fondsinvestitionen, die Erweiterung von Investitionsmöglichkeiten sowie die Anhebung des Höchstbetrags für die steuerneutrale Übertragung von Veräußerungsgewinnen nach § 6b Abs. 10 EStG. Für die steuerliche Praxis ergeben sich daraus neue Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch Fragen bei der Einordnung und Anwendung der Vorschriften.

Wolfgang Eggert greift eine praxisnahe Fragestellung rund um Photovoltaikanlagen und deren steuerliche Behandlung auf. Der Beitrag ab aus der Rubrik „Leserfrage“ beleuchtet eine typische Konstellation und geht dabei unter anderem auf die einkommensteuerliche Behandlung, mögliche gesellschaftsrechtliche Implikationen, umsatzsteuerliche Aspekte sowie Fragen der vertraglichen Gestaltung und der buchhalterischen Abbildung ein.

Daneben widmet sich ein weiterer Beitrag einem klassischen Thema der Beratungspraxis: dem aktuellen Vordruck zur Einnahmenüberschussrechnung für das Jahr 2025. Auch wenn die Grundstruktur der EÜR seit Jahren vertraut ist, bringen die Vordrucke regelmäßig Anpassungen mit sich, die bei der Erstellung der Gewinnermittlung zu beachten sind. Rüdiger Happe stellt ab die wichtigsten Änderungen im Hauptvordruck vor, erläutert die Bedeutung der Anlage SZ und ordnet diese in den praktischen Ablauf der Erstellung und elektronischen Übermittlung der EÜR ein. Ergänzend werden aktuelle Rahmenbedingungen, etwa zu Aufbewahrungsfristen oder steuerlichen Pauschalen, aufgegriffen.

Herzliche Grüße

Beate Blechschmidt

Fundstelle(n):
BBK 2026 Seite 257
MAAAK-12094