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Folgen einer Stromlieferung aus einer Photovoltaikanlage
Leserfrage kompakt: Antworten für die Beratungspraxis
Viele steuerliche und buchhalterische Fragestellungen lassen sich zwar auf den ersten Blick zügig beantworten. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass insbesondere das Zusammenspiel verschiedener Steuerarten eine besondere Aufmerksamkeit erfordert. Jüngst erreichte die Redaktion eine Leserfrage zur Stromlieferung aus einer Photovoltaikanlage. Die damit verbundenen Themen erstrecken sich von einkommen- und umsatzsteuerlichen Aspekten über körperschaftsteuerliche Fragestellungen bis hin zur korrekten Verbuchung.
Problemstellung
Die Mutter eines Steuerpflichtigen (Sohn) betreibt eine Pizzeria in Form einer GmbH. Die Mutter ist zu 100 % Gesellschafterin der GmbH. Der Sohn ist nicht an der GmbH beteiligt, aber als Geschäftsführer bei der GmbH angestellt. Der Sohn ist Eigentümer eines Wohnhauses gegenüber der Pizzeria und hat im Dezember 2023 eine Photovoltaikanlage unter 30 kW (peak) mit Speicherbatterie angeschafft; die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2025. Die Rechnung der Photovoltaikanlage wurde ohne Umsatzsteuer ausgestellt. Der Sohn beabsichtigt, den Strom überwiegend an die Pizzeria zu liefern.
Fragen und Antworten
Ist § 3 Nr. 72 EStG anwendbar?
Da dagege...