Krieg im Nahen Osten | Fachlicher Hinweis zu den Auswirkungen des Nahost-Krieges auf Rechnungslegung und Prüfung (IDW)
Das IDW hat einen Fachlichen
Hinweis zu den Auswirkungen des Nahost-Kriegs auf die Rechnungslegung und deren
Prüfung erarbeitet. Darin bietet das IDW Unternehmen und Wirtschaftsprüfern
eine erste Orientierung zu Fragen, die sich für Abschlüsse und Lageberichte
ergeben können, deren Aufstellung oder Prüfung in zeitlicher Nähe zum Ausbruch
des Konflikts erfolgt.
Hierzu führt das IDW weiter aus:
Inhaltlich geht es u.a. darum, wie Auswirkungen des Nahost-Kriegs ab dem auf die finanzielle und nichtfinanzielle Berichterstattung zum Stichtag zu berücksichtigen sind. Da der Krieg nach dem Bilanzstichtag begann, gilt er aufgrund des Stichtagsprinzips als wertbegründendes Ereignis und ist grundsätzlich erst in der Bilanz und GuV von Abschlüssen mit Stichtagen nach dem zu berücksichtigen.
Unternehmen, deren Abschlüsse für 2025 am noch nicht aufgestellt waren, müssen jedoch im Anhang für das Geschäftsjahr 2025 die wirtschaftlichen Auswirkungen qualitativ darstellen und wesentliche finanzielle Konsequenzen ab berichten. Auch nach IFRS ist über wesentliche non-adjusting events zu informieren.
Weitere relevante Fragen und Antworten des Fachlichen Hinweise betreffen die Auswirkungen des Nahost-Krieges auf die Lageberichterstattung sowie deren Bedeutung für die nichtfinanzielle Berichterstattung zum , wenn die freiwillig unter Anwendung der ESRS als Rahmenwerk erfolgt.
Der Fachliche Hinweis wird seitens des IDW bei Bedarf weiter ergänzt.
Der Fachliche Hinweis zu den Auswirkungen des Nahost-Krieges steht auf der Webseite des IDW zur Verfügung.
Quelle: IDW online, Meldung v. (lb)
Fundstelle(n):
OAAAK-11480