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Gesetz zur Förderung privater Investitionen und des Finanzstandorts
Analyse der Neuerungen im Investmentsteuerrecht, der korrespondierenden aufsichtsrechtlichen Änderungen für Investmentfonds sowie der Anpassungen im EStG
Mit dem Gesetz zur Förderung privater Investitionen und des Finanzstandorts (Standortfördergesetz − StoFöG) hat der Gesetzgeber – neben anderen Anpassungen – zentrale Hemmnisse für inländische Investmentfonds im Zusammenspiel von Steuer- und Aufsichtsrecht abgebaut. Deutsche Investmentvermögen erhalten insbesondere mehr Spielraum für Investitionen in Infrastruktur und erneuerbare Energien. Das Standortfördergesetz wurde am im BGBl verkündet (BGBl 2026 I Nr. 33) und ist damit weitgehend in Kraft getreten. Der nachfolgende Beitrag ordnet die wesentlichen Neuerungen im Investmentsteuerrecht zusammen mit den korrespondierenden aufsichtsrechtlichen Änderungen für Investmentfonds sowie die zeitgleich in Kraft getretenen Änderungen im Einkommensteuerrecht praxisorientiert ein.
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I. Ausgangssituation
Das [i]Zielsetzung des StoFöGStoFöG ist in seiner Wirkung weniger eine punktuelle Anpassung als ein struktureller Eingriff in das Zusammenspiel von Investmentsteuer- und Aufsichtsrecht und damit Teil eines breiteren finanz- und wirtschaftspolitischen Ansatzes. Privates Kapital soll stärker in Transformations- und Zukunftsbereiche gele...