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Kurzfassung zum Beitrag von Borgmeier/Gruner, NWB-EV 3/2026 S. 84

Befreiung von der Grunderwerbsteuer bei Teilung des Nachlasses

Matthias Borgmeier und Ann-Kristin Gruner

Bei umfangreichen Nachlässen kommt es in der Praxis häufig vor, dass Teilerbauseinandersetzungen stattfinden. Es ist hierbei nicht ungewöhnlich, dass Immobilien in bei den Erben bestehende Strukturen integriert werden oder einem neuen Gesellschaftsmantel zugeführt werden. Der BFH hatte nun zu entscheiden, ob derartige Vorgänge grunderwerbsteuerfrei nach § 3 Nr. 3 GrEStG zu vollziehen sind.

Kernaussagen
  • Die Übertragung eines Grundstücks von einer Erbengemeinschaft auf eine Personengesellschaft bei Teilung des Nachlasses ist zu dem Anteil von der Grunderwerbsteuer befreit, zu welchem ein Miterbe an der erwerbenden Personengesellschaft beteiligt ist.

  • Die Steuerbefreiung ist insoweit nicht zu gewähren, als sich der Anteil des Miterben am Vermögen der Personengesellschaft innerhalb von fünf Jahren nach dem Übergang des Grundstücks auf diese vermindert.

In der Beratungspraxis liegt der Fokus bei der Auseinandersetzung von Erbengemeinschaften häufig auf den erbschaftsteuerlichen Vorgaben, insbesondere auf Fristen im Zusammenhang mit steuerbegünstigten Übertragungen. Die grunderwerbsteuerlichen Konsequenzen werden demgegenüber nicht selten unterschätzt.

Die Entscheidun...

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