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Kurzfassung zum Beitrag von Blum/Uhl-Ludäscher, NWB-EV 3/2026 S. 69

Diskussion zur Reform der Erbschaftsteuer hat begonnen

Hans Christian Blum und Luise Uhl-Ludäscher

Noch vor einer abschließenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungsmäßigkeit des geltenden Erbschaftsteuerrechts ist die politische Reformdebatte eröffnet. Angesichts der erwarteten verfassungsrechtlichen Beanstandung einer Ungleichbehandlung von Privat- und Betriebsvermögen erscheint eine gesetzgeberische Neuausrichtung der Erbschaftsteuer wahrscheinlich. Für die steuerliche Beratungspraxis ergibt sich daraus die Notwendigkeit, sich frühzeitig mit möglichen Reformoptionen auseinanderzusetzen, um Mandanten in der Übergangsphase sachgerecht begleiten zu können. Hans Christian Blum und Luise Uhl-Ludäscher geben einen Überblick über den Stand der Reformdiskussion und den denkbaren weiteren Reformprozess.

Kernaussagen
  • Die bislang vorliegenden Reformvorschläge regen eine Reform an, die sich am Leistungsfähigkeitsprinzip orientiert und somit größere Vermögen höher besteuert.

  • Einhellig befürworten die aktuellen Reformvorschläge eine weitgehende Abschaffung von Verschonungsregelungen für Betriebsvermögen.

  • Im Gegenzug sollen Privatvermögen (bis zu einer bestimmten Größenordnung) durch die Einführung eines Lebensfreibetrages bessergestellt werden.

  • Es ist zu erwarten, dass grö...

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