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Bilanzielle Qualifikation von Handgeldzahlungen im Profifußball
Der Beitrag befasst sich mit der bilanziellen Abbildung von Handgeldzahlungen und ordnet diese in verschiedene Konstellationen ein. In bilanzieller Hinsicht kommt neben dem sofortigen Abzug als Betriebsausgabe die Aktivierung als immaterielles Wirtschaftsgut oder die Einstellung in einen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Betracht. Eingegangen wird auch auf ein beim BFH anhängiges FG-Verfahren zur Qualifikation von Handgeldzahlungen. Zusätzlich werden in dem Beitrag die damit verbundenen Steuerwirkungen betrachtet.
Einordnung
Handgeldzahlungen sind ein beliebtes und inzwischen weit verbreitetes Mittel im Profifußball anlässlich des Abschlusses oder der Verlängerung des Arbeitsvertrags mit dem Spieler. Neben den fixen und erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteilen kommt Handgeldern eine immer größer werdende ökonomische Bedeutung zu. In deutlichem Kontrast dazu stehen die fehlende langfristig motivierende Wirkung und die Förderung von opportunistischem Verhalten der Spieler. Die Signing Fee, die meist Topspielern vorbehalten ist, stellt das Gegenteil einer Erfolgsklausel dar. Sie ist für den Spieler risikofrei und allein an den Abschluss des Ar...