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Erbbaurecht | Bestellung eines Erbbaurechts für ein einheitliches Gebäude (BGH)
Ein Erbbaurecht kann für ein bestehendes oder noch zu errichtendes einheitliches Gebäude bestellt werden, das sich auf benachbarte Grundstücke erstreckt (sog. Nachbarerbbaurecht); § 1 Abs. 3 ErbbauRG steht dem nicht entgegen (insoweit Aufgabe von Senat, Urteil v. - V ZR 160/71, WM 1973 S. 999; Urteil v. - V ZR 195/15, NWB NAAAF-81252, NJW-RR 2016 S. 1489).
Den Parteien eines Vertrages, der auf die Bestellung eines gegen den sachenrechtlichen Typenzwang verstoßenden dinglichen Rechts gerichtet ist, ist es grundsätzlich nicht nach Treu und Glauben verwehrt, sich auf die aus der Nichtigkeit des Rechts und der anfänglichen Unmöglichkeit der Leistung ergebenden Rechtsfolgen zu berufen.
Quelle: , NWB KAAAK-07369