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BÜRO Nr. 11 vom Seite 23

Lernen wie man lernt

Rolf Leicher

Wenn wir Wissenslücken schließen, ebnet das den Weg für unseren Erfolg. Die Bereitschaft, sich weiterzubilden und zu wachsen, ist der Schlüssel. Es ist eine Chance, den Lernprozess als aufregend und positiv zu gestalten, anstatt ihn negativ zu betrachten. Und vor allem bedeutet es, geduldig zu sein und sich mit neuen Wissensinhalten vertraut zu machen, um eine erfolgreiche Reise zu beginnen.

Lernphasen unterscheiden

Lernen ist ein lebenslanger Prozess, auch wenn es nicht immer Freude macht. Doch wer seine eigenen Lernvorlieben kennt und ihnen folgt, kann seinen Lernerfolg verdoppeln. Neues Wissen zu erwerben, ist nicht einfach, wenn die innere Einstellung nicht stimmt. Die Berücksichtigung der persönlichen Lernvorlieben ist die Grundvoraussetzung für die Entwicklung von Selbstlernkompetenz.

Lernen besteht aus einer Aufnahme- und einer Aktivitätsphase. In der Aufnahmephase versteht der Lernende, z. B. ein neues Programm und kann es kognitiv verarbeiten. Erleichtert wird der Lernvorgang, wenn neue Informationen an vorhandene eingebunden werden können. Sinnvoll ist es beim Lernen, stets einen Bezug zu bekannten Handlungsabläufen und Arbeitsgewohnheiten anzuknüpfen. In der Aktivitätsphase werden die erlernten Inhalte umgesetzt, korrigiert und wiederholt. Wer lernt, verschafft sich erst mal einen Überblick über das gesamte Lernpensum, teilt den Lernstoff in kleine Portionen auf.