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Betriebswirtschaft

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Fördermittel: Energetische Sanierung wird wieder unterstützt

Nach dem Förderstopp 2023 gibt es wieder Geld von der KfW-Bank für Konzepte zur energetischen Sanierung von Stadtquartieren. 2026 sind es 75 Mio. €. Berücksichtigt werden auch Maßnahmen zur Klimaanpassung, der Ausbau von Stadtgrün und der Einsatz digitaler Technologien. Außerdem soll das Programm laut Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) die Umsetzung der Wärmeplanung voranbringen. Es werden bis zu 90 % der förderfähigen Ausgaben bezuschusst. Antragsberechtigt sind u. a. Gebietskörperschaften und Zweckverbände. Weitere Details lesen Sie unter https://go.nwb.de/84qxl.

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Finanzierung: Kontokorrent denkbar schlechteste Alternative

Nach wie vor nutzen viele Unternehmen den Kontokorrent zur Finanzierung – eine bequeme, aber teure Variante. Nach einer Erhebung der Stiftung Warentest liegen die Zinsen bei Kontokorrent- bzw. Dispokrediten im Mittel bei über 12 %. Bei einer regelmäßigen Auslastung fallen für 100.000 € somit pro Jahr 12.000 € Zinsen an. Unternehmen, die umschulden, zahlen je nach Bonität meist zwischen 5 und 6 % Zinsen; damit halbieren sich die Finanzierungskosten. Es lohnt sich also, mit der Bank über eine Umfinanzierung zu verhandeln, auch wenn diese das aus nachvollziehbaren Gründen nicht so gerne hat. Ein Blick in die BWA zeigt die Höhe der Zinsaufwendungen, ein Branchenvergleich hilft bei der Einordnung.

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Insolvenzen: Weiter steigende Zahlen erfordern mehr Prävention

Der Versicherer Allianz Trade hat im neuen globalen Insolvenzreport die voraussichtliche Anzahl der Insolvenzen für 2024 und 2025 veröffentlicht. Demnach steigen diese weltweit nach zwei günstigeren Jahren 2022 (+1 %) und 2023 (+7 %) dieses Jahr deutlich (+9 %), bevor es ab 2025 zu einer Stabilisierung kommt. Hierzulande werden 2024 laut Studie die Wirtschaftsschwäche, strukturelle Herausforderungen und schwierigere Finanzierungen voraussichtlich noch mehr Unternehmen in Schwierigkeiten bringen. Der Versicherer rechnet mit einer Zunahme der Pleiten um 13 % (gut 20.250 Fälle), 2025 soll sie sich bei etwa 20.000 Fällen stabilisieren. Neben einer Verbesserung des Forderungsmanagements sollten Firmen simulieren, wie sich Rechnungsausfälle auf Gewinn und Liquidität auswirken und ggf. versuchen, frühzeitig an frisches Geld zu kommen. Zur Studie (englisch) gelangen Sie unter https://go.nwb.de/yc0f4.

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EZB: Zinssenkung im Juni 2024?

Zwar hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins im April 2024 bei 4,5 % belassen. Es gibt aber vorsichtige Signale für eine Zinssenkung im Juni 2024, vor allem, weil die Inflation deutlich zurückgegangen ist. Unternehmen, die investieren wollen, sollten – wenn möglich – noch ein wenig warten, um ggf. in den Genuss niedrigerer Kreditzinsen zu kommen. Auch eine Verbesserung des Ratings trägt dazu bei, dass man sich günstiger verschulden kann. Bspw. kann das Forderungsmanagement verbessert werden und (kleinere) Betriebe, die schon heute nachweisen können, dass sie in Sachen Nachhaltigkeit aktiv sind, können auf ein besseres Rating setzen.

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