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infoCenter (Stand: Juni 2019)

EU-Zinsrichtlinie

Roland Ronig
Aktuelle Entwicklungen

Ab dem (bzw. bei einigen Staaten bereits ab dem ) wurde der Informationsaustausch über Kapitaleinkünfte und Kapitalvermögen global neu geregelt.

Dies erfolgt im Rahmen des „Gesetzes zu der Mehrseitigen Vereinbarung“ und des „Finanzkonten-Informationsaustauschgesetzes“. Hieraufhin wurde die EU-Zinsrichtlinie aufgehoben. Für Jahre bis einschließlich 2015 (bzw. 2016 – je nach Anwendung der „Mehrseitigen Vereinbarung”) erfolgt der Datenaustausch/der Quellensteuerabzug noch auf Grundlage der EU-Zinsrichtlinie.

I. Definition

Durch die EU-Zinsrichtlinie aus dem Jahr 2003 (Richtlinie 2003/48/EG) sollen Zinserträge von natürlichen Personen innerhalb der EU effizienter besteuert werden. Damit das Kapital nicht ins nahe Ausland wandert, haben auch bestimmte Drittstaaten entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Eine Kurzübersicht über die aktuellen Abkommen mit anderen Staaten zur Datenübermittlung ist auf den Internetseiten des BZSt eingestellt.

Die Überprüfung der Richtlinie ergab, dass Steuerschlupflöcher geschlossen und der Steuerflucht ein Ende bereitet werden sollten. Hieraufhin wurde die Richtlinie überarbeitet (Richtlinie 2014/48/EU vom zur Änderung der Richtlinie 2003/48/EG im Bereich der Besteuerung von Z...ABl 2014 Nr. L 111 S. 50

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