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NWB Nr. 35 vom 27.08.2001 Seite 2894

In der privaten Krankenversicherung (PKV) ist umstritten, in welchem Umfang der Versicherer für Behandlungskosten der sog. ”Alternativ-Medizin” aufzukommen hat. Die in früheren AVB der Krankheitskostenversicherung zur Abgrenzung verwendete ”Wissenschaftsklausel” (Ausschluss wissenschaftlich nicht allgemein anerkannter Behandlungsmethoden) hat der BGH (BGHZ 123 S. 83 = VersR 1993 S. 957) nach dem AGBG für unwirksam erklärt. Die zurzeit verwendeten Musterbedingungen für die Krankheitskosten (MBKK 94) enthalten in § 4 Abs. 6 stattdessen eine ”Schulmedizinklausel”, die wie folgt lautet:

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