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NWB Nr. 40 vom 28.09.1992 Seite 3166

MEINUNGEN STELLUNGNAHMEN

Lohnsteuerliche Aspekte sog. Job-Tickets

von Rechtsanwalt Dr. Matthias Becker, Köln, und Rechtsanwalt Reiner Odenthal, Bonn

I. Beschreibung der sog. Job-Tickets

Die Ausprägung der Job-Tickets zeigt sich u. a. in den folgenden Modellen:

1. Der ArbG verhandelt direkt mit den Betreibern des öffentlichen Nahverkehrs und beschafft auf diese Art und Weise seinen AN einen reduzierten Fahrtarif für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Teilweise gewähren die regionalen Verkehrsbetriebe dabei in Abhängigkeit von der Anzahl der betroffenen AN gestaffelte Tarife. Die Aushändigung der ermäßigten Fahrausweise erfolgt auf dieser Grundlage entweder durch den ArbG selbst oder durch die Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs.

2. Der ArbG gewährt seinen AN direkte Zuschüsse für die Fahrtkosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, soweit diese auf dem Weg zur Arbeitsstätte benutzt werden.

3. Verkehrsbetriebe bzw. Bundesbahn bieten auf ihren Strecken etwa für Pendler besondere Tarife.

Bei den in Betracht kommenden Ausgestaltungen der Job-Tickets ist die lstl. Würdigung nur dann von Bedeutung, wenn der ArbG in die Leistungsbeziehungen zwischen den Betrieben des öffentlichen N...BStBl II S. 726

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