Dokument FG Köln, Urteil v. 25.02.2021 - 11 K 2686/18

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FG Köln Urteil v. - 11 K 2686/18

Gesetze: § 7 Abs. 5 EStG; § 21 Abs. 1 EStG; § 6 Abs. 1 Nr. 1a Satz 1 EStG

Einkommensteuer

Entnahme eines Wirtschaftsguts als anschaffungsähnlicher Vorgang i.S.v. § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG

Leitsatz

1. Wird ein Wirtschaftsgut aus einem Betriebsvermögen entnommen, bildet der Teilwert die neue Bemessungsgrundlage für den Abzug der AfA bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung; zugleich beginnt mit der Entnahme ein neuer Abschreibungszeitraum i.S.v. §§ 7 ff. EStG.

2. Das in § 6 Abs. 1 Nr. 1a Satz 1 EStG enthaltene Tatbestandsmerkmal der „Anschaffung” ist unter Berücksichtigung der Gesetzessystematik sowie des Regelungszwecks dieser Vorschrift normspezifisch dahin auszulegen, dass auch die Entnahme eines Wirtschaftsguts als anschaffungsähnlicher Vorgang von ihrem Anwendungsbereich erfasst wird.

3. Die Entnahme eines Gebäudes aus dem Betriebsvermögen und Überführung in das Privatvermögen ist im Wege der Analogie – ebenso wie die Gleichstellung einer Entnahme oder Einlage mit der Anschaffung i.S.d. §§ 7 ff. EStG – auch bei der Auslegung und Anwendung des Begriffs der anschaffungsnahen Herstellungskosten i.S.v. § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG als anschaffungsähnlicher Vorgang zu beurteilen.

Fundstelle(n):
NWB-Eilnachricht Nr. 23/2021 S. 1638
BAAAH-81036

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