Dokument Prognosezeitraum bei der Überprüfung der Going-Concern-Prämisse

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WP Praxis Nr. 8 vom 29.07.2020 Seite 243

Prognosezeitraum bei der Überprüfung der Going-Concern-Prämisse

WP/StB Prof. Dr. Christian Hanke, Dinslaken

I. Sachverhalt

Ein prüfungspflichtiges Unternehmen hat den Abschlussprüfer Ende 2019 mit der Jahresabschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2018 beauftragt. Im Jahresabschluss 2018 liegen deutliche Hinweise dafür vor, dass die Fortführung der Unternehmenstätigkeit nicht mehr gegeben sein könnte (bilanzielle Überschuldung, erhebliche Verluste in den vergangenen Jahren). Die Abschlussprüfung dauert bis in das Geschäftsjahr 2020 hinein. Ein qualifizierter Rangrücktritt seitens des Gesellschafters ist nicht erfolgt.

II. Fragestellung

Kann der Abschlussprüfer bei der Beurteilung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit davon ausgehen, dass diese gegeben ist, wenn das Unternehmen für zwölf Monate nach dem Abschlussstichtag weitergeführt worden ist?

III. Lösungshinweise

1. Grundsatz der Unternehmensfortführung

Der Grundsatz der Unternehmensfortführung ist einer der wichtigsten Bewertungsgrundsätze. Gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ist solange unter der Going-Concern-Prämisse zu bilanzieren, wie dem nicht rechtliche oder tatsächliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Sofern die Unternehmensfortführung nicht gegeben ist, steht die Zerschlagung des Unternehmens im Vordergrund und die Bewertung...

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