Dokument BFH entscheidet zum Vorsteuerabzug einer Holding bei angeblicher Dienstleistungskommission - BFH, Urteil v. 12.2.2020 - XI R 24/18

Preis: € 5,00 Nutzungsdauer: 30 Tage
Testen Sie kostenfrei eines der folgenden Produkte, die das Dokument enthalten:

Dokumentvorschau

USt direkt digital Nr. 14 vom 23.07.2020 Seite 2

BFH entscheidet zum Vorsteuerabzug einer Holding bei angeblicher Dienstleistungskommission

Philipp Carlson

In den letzten Jahren ergingen zahlreiche Urteile zum Themenkomplex „Vorsteuerabzug von Holdinggesellschaften“. Dennoch bleibt die Thematik ein häufiger Aufgriffspunkt in steuerlichen Außenprüfungen. Dabei stehen nicht selten beträchtliche Vorsteuerbeträge im Feuer, die u. a. aus Akquisitionskosten herrühren, etwa für Strukturierungsberatung oder für Due-Diligence-Leistungen. Oft zweifelt die Finanzverwaltung den unternehmerischen Leistungsbezug an, zumal das Erwerben, Halten und Veräußern von Beteiligungen für sich genommen keine unternehmerische Tätigkeit darstellt. Etwas Anderes soll nur dann gelten, wenn die Holding ihre Beteiligungen als strategische Beteiligungen hält oder durch entgeltliche Leistungen unmittelbar in die Verwaltung der Beteiligungen „eingreift“. Aus dieser Unterscheidung resultiert der Grundkonflikt beim Vorsteuerabzug der Holding. Mit seinem greift der BFH die von ihm und dem EuGH entwickelten Grundsätze auf. Diese haben sich seit einiger Zeit in eine für den Steuerpflichtigen günstige Richtung entwickelt. Dass der BFH dem Steuerpflichtigen den Vorsteuerabzug im Streitfall dennoch nicht zugesprochen hat, verdeutlicht eindruc...

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
;

Diese Website verwendet ausschließlich funktionale Cookies,

die notwendig sind, um den vollen Funktionsumfang unseres Datenbank-Angebotes sicherzustellen.
Lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung!

Cookies akzeptieren