Dokument Wertberichtigungen von Forderungen im Rahmen der Corona-Krise

Preis: € 5,00 Nutzungsdauer: 30 Tage
Testen Sie kostenfrei eines der folgenden Produkte, die das Dokument enthalten:

Dokumentvorschau

WP Praxis Nr. 7 vom 24.06.2020 Seite 210

Wertberichtigungen von Forderungen im Rahmen der Corona-Krise

WP/StB Prof. Dr. Christian Hanke, Dinslaken

I. Sachverhalt

Bei der Jahresabschlussprüfung zum fällt im Rahmen der Prüfungshandlungen auf, dass die zu prüfende Gesellschaft keine Anpassungen der Parameter bei den Wertberichtigungen im Bereich der Forderungen vorgenommen hat.

II. Fragestellung

Müssen aufgrund der Corona-Krise die Wertberichtigungen der Forderungen erhöht werden? Wie muss der Abschlussprüfer auf eine etwaig unterbliebene Anpassung der Wertberichtigungen reagieren?

III. Lösungshinweise

1. Wertberichtigungen auf Forderungen

Forderungen stellen das Recht auf Erhalt einer Zahlung dar und sind im Rahmen der Zugangsbewertung gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB mit den Anschaffungskosten (Nennwert) zu bewerten. In der Folge gilt für die im Umlaufvermögen auszuweisenden Forderungen das strenge Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 HGB), nach dem eine außerplanmäßige Abschreibung (Wertberichtigung) vorzunehmen ist, sofern der beizulegende Wert unter den Buchwert sinkt. Dabei ist gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB der Grundsatz der Einzelbewertung zu beachten (Einzelwertberichtigung). Abweichend von diesem Grundsatz kann aufgrund des nicht kodifizierten Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit für bestimmte Forderungen eine Pauschalwertberichtigung ...

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
;

Diese Website verwendet ausschließlich funktionale Cookies,

die notwendig sind, um den vollen Funktionsumfang unseres Datenbank-Angebotes sicherzustellen.
Lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung!

Cookies akzeptieren