Dokument Auswirkungen der Corona-Krise auf die Abschlussprüfung

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WP Praxis Nr. 5 vom 29.04.2020 Seite 147

Auswirkungen der Corona-Krise auf die Abschlussprüfung

WP/StB Prof. Dr. Christian Hanke, Dinslaken

I. Sachverhalt

Eine mittelgroße GmbH hat den Jahresabschluss zum Ende März aufgestellt. Zu diesem Zeitpunkt hat die Bundesregierung bereits Schulen, Hochschulen, Gastronomiebetriebe geschlossen und Ausgangsbeschränkungen erlassen.

II. Fragestellung

Welche Besonderheiten ergeben sich aus Sicht des Abschlussprüfers im Zusammenhang mit der Angabe von Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind (§ 285 Nr. 33 HGB)?

III. Lösungshinweise

1. Voraussetzungen für den Nachtragsbericht

In § 285 Nr. 33 HGB (Nachtragsbericht) ist die Pflicht zur Angabe von Vorgängen nach dem Abschlussstichtag kodifiziert. Davon sind ausschließlich Vorgänge erfasst, die von besonderer Bedeutung sind. Eine Angabepflicht entfällt, sofern die Vorgänge bereits in der GuV oder der Bilanz berücksichtigt worden sind. Folglich handelt es sich hierbei um wertbegründende (und nicht um werterhellende) Vorgänge.

Ein besonderer Vorgang ist gegeben, falls bedeutsame Entwicklungen und Tendenzen im neuen Geschäftsjahr bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses tatsächlich eingetreten sind, welche das durch den Abschluss vermittelte Bild der Vermögens-, Finanz- ...

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