BFH  - II R 4/20 Verfahrensverlauf - Status: anhängig

Bemessungsgrundlage; Gesamthand; Gesonderte Feststellung; Grunderwerbsteuer; Steuerbefreiung

Rechtsfrage

Ist § 6 Abs. 3 Satz 2 GrEStG einschränkend dahingehend auszulegen, dass --trotz der Aufgabe der gesamthänderischen Mitberechtigung oder Verminderung der vermögensmäßigen Beteiligung des grundstückseinbringenden Gesamthänders innerhalb der Fünfjahresfrist-- die Vergünstigung nach § 6 Abs. 3 Satz 1 GrEStG nicht entfällt, wenn der grundstückseinbringende Gesamthänder seine gesamthänderische Mitberechtigung durch einen einheitlichen Rechtsakt verliert oder mindert, der seinerseits nach § 1 Abs. 2a GrEStG grunderwerbsteuerbar ist und somit die vom Gesetz geforderte Steuerumgehung objektiv ausscheidet?

Gesetze: GrEStG § 6 Abs 3 S 2, GrEStG § 3 Nr 6

Instanzenzug (anhängig gemeldet seit 20.04.2020):

Zulassung: durch BFH

Dieses Verfahren ist anhängig

Fundstelle(n):
ZAAAH-46840

;

Diese Website verwendet ausschließlich funktionale Cookies,

die notwendig sind, um den vollen Funktionsumfang unseres Datenbank-Angebotes sicherzustellen.
Lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung!

Cookies akzeptieren