Dokument Der Formwechsel einer GmbH in eine kleine Aktiengesellschaft

Testen Sie kostenfrei eines der folgenden Produkte, die das Dokument enthalten:

Dokumentvorschau

NWB Nr. 10 vom 08.03.1999 Seite 905 Fach 18 Seite 3655

Der Formwechsel einer GmbH in eine kleine Aktiengesellschaft

von Steuerberater Diplom-Kaufmann Michael Engelbrecht, Itzgrund/Bamberg

I. Einleitung

Mit der Deregulierung des Aktienrechts hat der Gesetzgeber im Jahre 1994 die Attraktivität der AG für den Mittelstand wesentlich gesteigert (s. Burhoff a. a. O.). Weitere Weichenstellungen erfolgten im Jahre 1998 in Form des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) sowie des Gesetzes über die Zulassung von Stückaktien (StückAG). Die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen geht mit einem Imagegewinn der Aktie in der Gesellschaft bei gleichzeitigem Imageverlust der GmbH einher. Der Berater der mittelständischen GmbH ist gefordert, dem Mandanten den Weg in die kleine AG aufzuzeigen und ihn auf diesem Weg zu begleiten. Wesentliche Fragestellungen und Aufgaben, die insbesondere an den Steuerberater in diesem Zusammenhang herangetragen werden, sollen im folgenden erläutert werden.

II. Wesentliche Rechtsverhältnisse der kleinen AG

1. Mindestbestandteile der Satzung

Die Satzung stellt die vertragliche Basis der AG dar; sie muß, wie auch bereits die Satzung der GmbH, durch notarielle Beurkundung festgestellt werden (§ 23 Abs. 1 Satz 1 AktG).

Die Mindestbestandteile einer GmbH-Satzung sind in § 3 Abs. 1 Nr. 1-4 GmbHG festgelegt. ...

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
;

Ihre Datenbank verwendet ausschließlich funktionale Cookies,

die technisch zwingend notwendig sind, um den vollen Funktionsumfang unseres Datenbank-Angebotes sicherzustellen. Weitere Cookies, insbesondere für Werbezwecke oder zur Profilerstellung, werden nicht eingesetzt.

Hinweis ausblenden