I. Spieler oder Trainer
Jahrgang 2019
Auflage 2
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-64832-8

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Spieler oder Trainer (2. Auflage)

I. Spieler oder Trainer

1. Wenn die Mannschaft keinen Trainer hat

Dieses Kapitel erspart Ihnen viel Zeit, denn wer nach dem vollständigen Lesen dieses ersten Kapitels nicht bereit ist, vom besten Spieler der Kanzlei zum Trainer oder zumindest zum Spielertrainer zu werden, sollte das Buch anschließend zur Seite legen oder besser noch: einem Berufskollegen schenken.

Bevor wir darüber sprechen, was es bedeutet, der Trainer einer Kanzlei zu sein, sollten wir uns zunächst darüber unterhalten, was es bedeutet, wenn es in Ihrer Kanzlei gar keinen Trainer gibt; denn das dürfte die Entscheidung für Sie leichter machen.

Der beste Spieler eines Teams ist für die übrigen Spieler meistens demotivierend, denn alle wichtigen Aktionen des „Teams“ werden von ihm ausgeführt. Die Mitspieler bemühen sich nach Kräften es genauso gut zu machen, scheitern aber meistens. Zumindest gibt es vom besagten Wunderspieler immer was zu meckern. Ob die Leistung der anderen seinen Erwartungen überhaupt entsprechen, ist den Mitspielern unbekannt. Das sorgt für Frust.

Woran liegt das? Die besten Spieler sind meistens keine guten Trainer, weil sie die eigenen Erwartungen – selbstverständlich ohne diese genau zu definieren ...

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