Dokument Neuere Rechtsprechungstendenzen bei den gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen von Finanzierungsanteilen - BFH und Finanzgerichte äußern sich zu diversen Zweifelsfragen

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NWB Nr. 32 vom 02.08.2019 Seite 2338

Neuere Rechtsprechungstendenzen bei den gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen von Finanzierungsanteilen

BFH und Finanzgerichte äußern sich zu diversen Zweifelsfragen

Hans Richartz und Thomas Schöneborn

[i]Schöneborn, Gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Finanzierungsaufwendungen, NWB NWB TAAAE-52365 Die gewerbesteuerlichen Hinzurechnungsnormen des § 8 Nr. 1 Buchst. a bis f GewStG stellen in der Betriebsprüfungspraxis der größeren gewerblichen Unternehmen und Konzerne häufig einen Schwerpunkt im Rahmen der Prüfung der Gewerbesteuer dar. Da die Gewerbesteuer bei Kapitalgesellschaften im Regelfall eine Definitivbelastung von ca. 15 % darstellt, wird – trotz der nur anteiligen Hinzurechnung (diese schwankt je nach Finanzierungsart zwischen 25 % bei Zinsen und 5 % bei Mieten und Pachten von beweglichen Wirtschaftsgütern unter Außerachtlassung des Mittelstandsfreibetrags von 100.000 €) – hierüber teilweise heftig gerungen. Dies endet nicht selten in Gerichtsverfahren, in denen sowohl die Finanzgerichte als auch der BFH der Praxis wertvolle Hinweise für die Lösung bestimmter Fallsegmente geben. Die für die Finanzverwaltung bindende Richtschnur stellt immer noch der sog. Finanzierungserlass dar (Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder v. , BStBl 2012 I S. 654); dieser beinhaltet jedoch naturgemäß noch nicht die neueren Entwicklungen der Rechtsprechung. Im Folgenden werden die aus Sicht der Autoren wesentlichen Entscheidungen der letzten Jahre dargestellt und im ...

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