Dokument Berechnung der Gewerbesteuer bei einem Rechtsformwechsel

Testen Sie kostenfrei eines der folgenden Produkte, die das Dokument enthalten:

Dokumentvorschau

NWB Nr. 9 vom 26.02.1996 Seite 659 Fach 5 Seite 1361

Berechnung der Gewerbesteuer bei einem Rechtsformwechsel

von Diplom-Finanzwirt Karl-Heinz Boveleth, Bedburg

Wird ein Einzelunternehmen durch Aufnahme eines oder mehrerer Gesellschafter in eine Personengesellschaft umgewandelt oder scheiden aus einer Personengesellschaft alle Gesellschafter bis auf einen aus und findet dieser Rechtsformwechsel während des Kalenderjahrs statt, so endet oder beginnt die Steuerschuldnerschaft und damit die persönliche Steuerpflicht des Einzelunternehmers und der Personengesellschaft im Zeitpunkt des Rechtsformwechsels. Der Wechsel des Steuerschuldners ist bereits im Rahmen der Festsetzung des einheitlichen Steuermeßbetrags (§ 14 GewStG) zu berücksichtigen. Deshalb ist der für den Erhebungszeitraum ermittelte Steuermeßbetrag dem Einzelunternehmer und der Personengesellschaft anteilig zuzurechnen und getrennt festzusetzen.

I. Auffassung des BFH

In dem dem (BStBl 1995 II S. 791) zugrundeliegenden Sachverhalt brachte der Gesellschafter F sein Einzelunternehmen im Laufe des Kalenderjahres in eine OHG ein, während der weitere Gesellschafter eine Bareinlage leistete. Im Revisionsverfahren begehrte die OHG den vollen Abrundungsbetrag und vor allem den vollen Freibetrag bei der Gewerbeertragsteuer i. S. des § 11 Abs. 1 Satz 3 GewStG. Dies lehnte der BFH ab. Der Anspr...

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
;

Ihre Datenbank verwendet ausschließlich funktionale Cookies,

die technisch zwingend notwendig sind, um den vollen Funktionsumfang unseres Datenbank-Angebotes sicherzustellen. Weitere Cookies, insbesondere für Werbezwecke oder zur Profilerstellung, werden nicht eingesetzt.

Hinweis ausblenden