Dokument Anwendung des § 8b KStG 2002 und Auswirkungen auf die Gewerbesteuer

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NWB Nr. 26 vom 23.06.2003 Seite 2005 Fach 4 Seite 4731

Anwendung des § 8b KStG 2002 und Auswirkungen auf die Gewerbesteuer

von Steuerberater Professor Dr. Günther Strunk, Hamburg/Ilmenau und Professor Dr. Bert Kaminski, Greifswald

Sämtliche Gewinne, die eine Kapitalgesellschaft erzielt, unterliegen als gewerbliche Einkünfte grundsätzlich gemäß § 15 Abs. 1 EStG i. V. mit § 8 Abs. 1 KStG dem regulären Körperschaftsteuersatz sowie der vom Standort abhängigen Gewerbesteuer. Ausnahmen hiervon gelten lediglich für Einkünfte, die aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens von der deutschen Besteuerung freigestellt sind, sowie für Gewinnausschüttungen anderer Körperschaften i. S. des § 1 Abs. 1 KStG und Gewinne aus der Veräußerung einer Beteiligung an einer Körperschaft. Die Steuerfreiheit von erhaltenen Gewinnausschüttungen und Veräußerungsgewinnen aus Kapitalgesellschaftsanteilen hat zu einer Vielzahl von Zweifelsfragen geführt. Diese Regelungen waren bisher - nicht zuletzt auch infolge des Fehlens einer bundeseinheitlichen Verwaltungsauffassung - für die Steuerpflichtigen nur schwer zu handhaben. Mit Schreiben vom 28. 4. 2003 - S 2750a (BStBl 2003 I S. 292) hat das BMF nunmehr zur Anwendung des § 8b KStG und zu den sich hieraus ergebenden Auswirkungen auf die Gewerbesteuer Stellung genommen. Im Folgenden wird dieses BMF-Schreiben einer Analyse unterzogen, wobei auf unverändert offene Fragen ebenso eingegangen wird wie auf die zum Teil überraschenden Auslegungen durch die Finanzverwaltung.

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