WEG § 11

Teil 1: Wohnungseigentum [1]

Abschnitt 4: Rechtsverhältnis der Wohnungseigentümer untereinander und zur Gemeinschaft der Wohnungseigentümer [2]

§ 11 Aufhebung der Gemeinschaft [3]

(1) 1Kein Wohnungseigentümer kann die Aufhebung der Gemeinschaft verlangen. 2Dies gilt auch für eine Aufhebung aus wichtigem Grund. 3Eine abweichende Vereinbarung ist nur für den Fall zulässig, dass das Gebäude ganz oder teilweise zerstört wird und eine Verpflichtung zum Wiederaufbau nicht besteht.

(2) Das Recht eines Pfändungsgläubigers (§ 751 des Bürgerlichen Gesetzbuches) sowie das im Insolvenzverfahren bestehende Recht (§ 84 Abs. 2 der Insolvenzordnung), die Aufhebung der Gemeinschaft zu verlangen, ist ausgeschlossen.

(3) 1Im Fall der Aufhebung der Gemeinschaft bestimmt sich der Anteil der Miteigentümer nach dem Verhältnis des Wertes ihrer Wohnungseigentumsrechte zur Zeit der Aufhebung der Gemeinschaft. 2Hat sich der Wert eines Miteigentumsanteils durch Maßnahmen verändert, deren Kosten der Wohnungseigentümer nicht getragen hat, so bleibt eine solche Veränderung bei der Berechnung des Wertes dieses Anteils außer Betracht.

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VAAAA-73990

1Anm. d. Red.: Überschrift i. d. F. des Gesetzes v. (BGBl I S. 2187) mit Wirkung v.

2Anm. d. Red.: Bisheriger 2. Abschnitt zu Abschnitt 4 geworden und i. d. F. des Gesetzes v. (BGBl I S. 2187) mit Wirkung v.

3Anm. d. Red.: § 11 i. d. F. des Gesetzes v. (BGBl I S. 2187) mit Wirkung v.

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