EGHGB Art. 28

Zweiter Abschnitt: Übergangsvorschriften zum Bilanzrichtlinien-Gesetz [1]

Art. 28 [2]

(1) 1Für eine laufende Pension oder eine Anwartschaft auf eine Pension aufgrund einer unmittelbaren Zusage braucht eine Rückstellung nach § 249 Abs. 1 Satz 1 des Handelsgesetzbuchs nicht gebildet zu werden, wenn der Pensionsberechtigte seinen Rechtsanspruch vor dem erworben hat oder sich ein vor diesem Zeitpunkt erworbener Rechtsanspruch nach dem 31. Dezember 1986 erhöht. 2Für eine mittelbare Verpflichtung aus einer Zusage für eine laufende Pension oder eine Anwartschaft auf eine Pension sowie für eine Ähnliche unmittelbare oder mittelbare Verpflichtung braucht eine Rückstellung in keinem Fall gebildet zu werden.

(2) Bei Anwendung des Absatzes 1 müssen Kapitalgesellschaften die in der Bilanz nicht ausgewiesenen Rückstellungen für laufende Pensionen, Anwartschaften auf Pensionen und ähnliche Verpflichtungen jeweils im Anhang und im Konzernanhang in einem Betrag angeben.

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FAAAA-73913

1Anm. d. Red.: Überschrift i. d. F. des Gesetzes v. 19. 12. 1985 (BGBl I S. 2355) mit Wirkung v. 1. 1. 1986.

2Anm. d. Red.: Art. 28 i. d. F. des Gesetzes v. 19. 12. 1985 (BGBl I S. 2355) mit Wirkung v. 1. 1. 1986.

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