Dokument Einkommensbesteuerung bei Auslandsbeziehungen eines Steuerinländers

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NWB Nr. 43 vom 22.10.2001 Seite 3567 Fach 3 Seite 11723

Einkommensbesteuerung bei Auslandsbeziehungen eines Steuerinländers

von Oberregierungsrat Dieter Grützner, Münster

Haben natürliche Personen, die der Besteuerung nach Maßgabe des EStG unterliegen, auch im oder aus dem Ausland Einkünfte erzielt, stellt sich die Frage, ob und ggf. in welcher Weise die ausländ. Einkünfte bei der inländ. Besteuerung zu berücksichtigen sind. Gegenüber Personen, die im Inland ihren Wohnsitz (§ 8 AO) oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt (§ 9 AO) haben, die damit gem. § 1 Abs. 1 EStG unbeschränkt stpfl. sind, erhebt der Gesetzgeber in § 2 Abs. 1 EStG einen Besteuerungsanspruch auf sämtliche Einkünfte - Welteinkommensprinzip. Unbeschränkt stpfl. sind nach § 1 Abs. 2 EStG ferner deutsche Staatsangehörige (ggf. auch zu ihrem Haushalt gehörende Angehörige), die im Inland weder ihren Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben und zu einer inländ. juristischen Person des öffentlichen Rechts in einem Dienstverhältnis stehen und dafür Arbeitslohn aus einer inländ. öffentlichen Kasse beziehen, bei Vorliegen weiterer Voraussetzungen.

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