Dokument Geänderte Verlustverrechnungsmodalitäten im Ertragsteuerrecht

Preis: € 26,00 Nutzungsdauer: 30 Tage

Dokumentvorschau

NWB Nr. 17 vom 25.04.2000 Seite 1577 Fach 3 Seite 11015

Geänderte Verlustverrechnungsmodalitäten im Ertragsteuerrecht

von Dipl.-Finw. (FH) Anna M. Broudre, Berlin

Durch das StEntlG 1999/2000/2002 v. 24. 3. 1999 (BGBl 1999 I S. 402, BStBl 1999 I S. 304) sind die Regelungen zur ertragsteuerrechtlichen Berücksichtigung von Verlusten grundlegend geändert worden. Konnten bis einschließlich VZ 1998 grundsätzlich sämtliche einer steuerlich erfassten Einkunftsart zuzurechnenden Verluste mit positiven Einkünften unbegrenzt verrechnet werden, ist dies ab VZ 1999 nur noch innerhalb derselben Einkunftsart möglich. Darüber hinaus können Verluste nur noch bis zur Hälfte des 100.000 DM (bei Ehegatten 200.000 DM) übersteigenden Betrages der im selben VZ erzielten übrigen positiven Einkünfte ausgeglichen werden. Für den Verlustabzug (= Verlustrück- und -vortrag) gilt Entsprechendes (Verlustausgleich = Verlustverrechnung innerhalb desselben VZ; Verlustabzug = Verlustvor- und -rücktrag; Verlustverrechnung = Oberbegriff für Verlustausgleich und Verlustabzug). Nicht ausgeglichen werden können Verluste aus einer Tätigkeit, die als Liebhaberei zu qualifizieren ist.

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
notification message Rückgängig machen