Dokument Abzug von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer

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NWB Nr. 4 vom 24.01.2000 Seite 225 Fach 3 Seite 10967

Abzug von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer

von Richter am BFH Walter Greite, Starnberg

Gegen die auf Vorschlag des Vermittlungsausschusses im JStG 1996 eingeführten Abzugsbeschränkungen für häusliche Arbeitszimmer (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG) sind in der Literatur von Anfang an erhebliche steuerrechtliche und auch verfassungsrechtliche Bedenken erhoben worden (z. B. Broudre, DStR 1995 S. 1733; Homburg, BB 1995 S. 2453; Karrenbrock, DStZ 1996 S. 727; kritisch auch Zitzelsberger, BB 1995 S. 2296). Deshalb ist die Entscheidung des BVerfG über die Verfassungsbeschwerde eines Gymnasiallehrers gegen das BFH-Urt. v. 21. 11. 1997 VI R 4/97 (BStBl 1998 II S. 351) mit Spannung erwartet worden. Das BVerfG hat - auf mündliche Verhandlung vom 10. 11. 1999 - am 7. 12. 1999 die Verfassungsbeschwerde zurückgewiesen. Nach dem Urteil ist die Regelung formell verfassungsgemäß zustande gekommen und mit Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar, soweit der Abzug von Aufwendungen auf einen Höchstbetrag von 2 400 DM begrenzt ist.

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