Dokument Liebhaberei im Steuerrecht

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NWB Nr. 8 vom 22.02.1993 Seite 673 Fach 3 Seite 8481

Liebhaberei im Steuerrecht

von Dr. Günter Speich, Sankt Augustin

Der ESt unterliegen die Einkünfte der in § 2 Abs.1 EStG aufgeführten sieben Einkunftsarten. Jegliche Betätigung, die nicht unter eine dieser Einkunftsarten einzuordnen ist, ist nicht steuerbar. Darüber hinaus kann eine Tätigkeit, die sich rein äußerlich einer dieser Einkunftsarten zuordnen läßt, gleichwohl als nicht steuerbar zu behandeln sein, nämlich dann, wenn es sich um einen sog. Liebhabereibetrieb handelt. Das Steuerrecht will verhindern, daß jemand seine private Passion durch die Allgemeinheit finanzieren läßt, indem er durch den Abzug der Verluste aus der Liebhaberei sein zu versteuerndes Einkommen mindert.

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