Dokument Quellenbesteuerung von US-Wertpapieren im Rahmen der neuen US-Quellensteuervorschriften

Preis: € 6,00 Nutzungsdauer: 30 Tage

Dokumentvorschau

NWB Nr. 38 vom 17.09.2001 Seite 3149 Fach 2 Seite 7661

Quellenbesteuerung von US-Wertpapieren im Rahmen der neuen US-Quellensteuervorschriften

von Rechtsanwalt Andre M. Fechner (M.R.F.), Sankt Augustin

I. Allgemeines

Mit Wirkung ab wurden durch die US-amerikanische FinVerw (Internal Revenue Service - IRS) weltweit neue US-Quellensteuerbestimmungen eingeführt, die die bis dato geltende sog. Adress Rule ersetzten. Nachdem für die Verwahrer von US-Wertpapieren (insbes. Kreditinstitute) im Rahmen dieser bislang geltenden Adress Rule für die Inanspruchnahme einer nach dem DBA vorgesehenen Vergünstigung hinsichtlich der auf Dividendenzahlungen zu erhebenden US-Quellensteuer das Bestehen eines Wohnsitzes des Dividendenempfängers außerhalb der USA ausreichte, unterliegen nach den neuen US-Quellensteuerbestimmungen Kapitalerträge aus US-Wertpapieren, d. h. US-Dividenden (aus US-Aktien, US-Zertifikaten, US-Fonds [RIC's, REIT's]) oder US-Zinsen (aus US-Anleihen [Ermittent ist in den USA ansässig; sog. US-Domestic Bonds]) grds. einer US-Quellensteuer in Höhe von 30 v. H., wenn der ”Beneficial Owner” (Ertragsempfänger) gegenüber dem IRS nicht anhand eines Formulars W-8 oder W-9 (unter Angabe seiner persönlichen Daten) dokumentiert wird. Soweit sich anhand dieser Dokumentation für den jeweiligen Beneficial Owner ein Anspruch auf Befreiung bzw. Reduzierung ...

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
notification message Rückgängig machen