Dokument Steuerliche Besonderheiten bei unternehmensverbundenen Stiftungen

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NWB Nr. 4 vom 22.01.2001 Seite 215 Fach 2 Seite 7533

Steuerliche Besonderheiten bei unternehmensverbundenen Stiftungen

von Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht Dipl.-Finanzwirt (FH) Hellmut Götz, Freiburg

I. Einleitung

Nachfolgend werden praxisrelevante Gestaltungen der Beteiligung einer Stiftung an betrieblichen Unternehmen, sei es in der Rechtsform der Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft, dargestellt. Neben den allgemeinen steuerlichen Folgen der Beteiligung einer Stiftung an einem gewerblichen Unternehmen werden aber auch Wege aufgezeigt, wie sich die Unternehmensnachfolge unter Berücksichtigung der finanziellen Interessen der Angehörigen des Unternehmers mittels Stiftungskonstruktionen (Stiftung & Co. KG) oder Kombination zweier Stiftungen (Doppelstiftung) optimieren lässt.

Die Motive eines Stifters, sein Unternehmen auf eine Stiftung zu übertragen und damit im Ergebnis erhebliche Vermögenswerte zu verschenken, sind vielschichtig. Ein wesentliches Argument für die von Mitgliedern und Gesellschaftern unabhängige Stiftung ist der häufig anzutreffende Wunsch, einem Familienunternehmen Kontinuität zu geben, es vor Erbauseinandersetzungen zu bewahren und so die Zukunft des selbst aufgebauten Unternehmens zu sichern (zur Problematik von Pflichtteilsansprüchen vgl. Götz, NWB F. 2 S. 7379; Toth, BB 1997 S. 1238). Die prinzipiell auf D...

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