Dokument Finanzgericht Düsseldorf , Urteil v. 14.09.2018 - 1 K 2144/17 E

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Finanzgericht Düsseldorf  Urteil v. - 1 K 2144/17 E

Gesetze: EStG § 9 Abs. 1 Satz 1; EStG § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6; EStG § 12 Nr. 1 Satz 2; FGO § 96 Abs. 1 Satz 1; AO § 162 Abs. 1

Werbungskostenabzug für den ”Schulhund“ einer Lehrerin

Leitsatz

1. Ein im privaten Eigentum einer Lehrerin stehender Schulhund ist kein Arbeitsmittel i.S.v. § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 EStG, wenn er – anders als ein im Eigentum des Dienstherrn stehender Polizeihund - nicht nahezu ausschließlich beruflich genutzt wird (Abgrenzung zum , BStBl 2011 II S. 45).

2. Der berufliche Anteil der Nutzung des Schulhundes kann in Abgrenzung von der privaten Nutzung geschätzt werden, da die beiden Veranlassungsbeiträge nicht untrennbar ineinander greifen (a.A. FG- Rheinland-Pfalz, Urteil vom 5 K 2345/15, EFG 2018, 726).

3. Kann weder eine überwiegende berufliche noch eine überwiegende private Nutzung des Hundes festgestellt werden, ist ein Werbungskostenabzug in Höhe von 50% der angefallenen Kosten sachgerecht.

Auf diese Entscheidung wird Bezug genommen in folgenden Gerichtsentscheidungen:

Fundstelle(n):
XAAAH-09254

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