Dokument Anrechnungshöchstbetrag i. S. des § 34c Abs. 1 Satz 2 EStG

Dokumentvorschau

Lexikon des internationalen Steuerrechts vom

Anrechnungshöchstbetrag i. S. des § 34c Abs. 1 Satz 2 EStG

Prof. Dr. Carsten Pohl

Ziel des § 34c EStG ist es, Doppelbesteuerungen, die sich insbesondere durch das Spannungsverhältnis von Welteinkommens- und Quellenbesteuerungsprinzip ergeben, zu vermeiden. § 34c EStG bedient sich hierzu unterschiedlicher Techniken. Nach § 34c Abs. 1 EStG kann die ausländische Steuer unter bestimmten Voraussetzungen auf die deutsche Steuer angerechnet werden. Nach § 34c Abs. 1 Satz 1 EStG wird jedoch nicht stets die gesamte ausländische Steuer auf die deutsche Steuer angerechnet, sondern maximal der Teil, der der deutschen Einkommensteuer entspricht, die auf die im Inland steuerpflichtigen ausländischen Einkünfte – durchschnittlich – entfällt. Die Berechnung dieses Anrechnungshöchstbetrags richtet sich gem. § 34c Abs. 1 Satz 2 EStG nach folgender Formel:

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
notification message Rückgängig machen