Dokument § 129 AO als „letzter Strohhalm“ bei einem fehlerhaft erklärten steuerlichen Einlagekonto

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NWB Nr. 7 vom 11.02.2019 Seite 444

§ 129 AO als „letzter Strohhalm“ bei einem fehlerhaft erklärten steuerlichen Einlagekonto

Dr. Reimer Stalbold

Wird bei einer Kapitalgesellschaft versäumt, eine Einlage (z. B. aus einer Kapitalerhöhung) in der jährlichen Feststellungserklärung zum steuerlichen Einlagekonto nach § 27 KStG zu berücksichtigen, drohen in späteren Jahren erhebliche steuerliche Nachteile. Insbesondere kann eine spätere Ausschüttung dann nicht als sog. Einlagenrückgewähr steuerfrei bleiben. Die Finanzgerichte waren in den letzten Jahren vielfach damit befasst, ob in so einem Fall die gesonderte Feststellung noch nach § 129 AO wegen einer offenbaren Unrichtigkeit korrigiert werden kann.

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