BFH  - I R 3/18 Verfahrensverlauf - Status: anhängig

Einkünfte aus Kapitalvermögen; Einkünfteermittlung; Krankengeld; Progressionsvorbehalt; Unbeschränkte Steuerpflicht; Wesentlichkeitsgrenze

Rechtsfrage

Fiktive unbeschränkte Steuerpflicht - Einbeziehung ausländischen Krankengeldes in die Ermittlung des Welteinkommens nach § 1 Abs. 3 Satz 2 EStG

1. Ist von einem ausländischen Sozialversicherungsträger gezahltes Krankengeld nicht in die Berechnung der Wesentlichkeitsgrenze nach § 1 Abs. 3 Satz 2 EStG einzubeziehen, da dieses bei unterstellter deutscher Besteuerung nicht steuerbar bzw. jedenfalls nicht steuerpflichtig wäre?

2. Werden ausländische Einkünfte aus Kapitalvermögen eines nach § 1 Abs. 3 EStG unbeschränkt Steuerpflichtigen nicht vom Progressionsvorbehalt erfasst, wenn sie bei Bestehen einer inländischen Steuerpflicht der Abgeltungsteuer unterlegen hätten?

Gesetze: EStG § 1 Abs 3 S 2, EStG § 1 Abs 3 S 4, EStG § 49, EStG § 32a Abs 1 S 2 Nr 1, EStG § 32b

Instanzenzug (anhängig gemeldet seit 19.10.2018):

Zulassung: durch FG

Dieses Verfahren ist anhängig

Fundstelle(n):
UAAAG-97588

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