Dokument Aktuelle Entwicklungen bei der Einbringungsgewinnbesteuerung - Erkenntnisse aus dem BFH-Urteil v. 24.1.2018 - I R 48/15 zu § 22 UmwStG und Praxisfolgen

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NWB Nr. 43 vom 22.10.2018 Seite 3155

Aktuelle Entwicklungen bei der Einbringungsgewinnbesteuerung

Erkenntnisse aus dem zu § 22 UmwStG und Praxisfolgen

Thomas Ronneberger

Das Umwandlungssteuergesetz eröffnet Steuerpflichtigen die Möglichkeit, wirtschaftlich sinnvolle Umstrukturierungen von Unternehmen ohne Aufdeckung stiller Reserven und damit ohne steuerliche Belastungen durchzuführen. Auch die Einbringung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft in eine andere Kapitalgesellschaft gegen Gewährung von Anteilen an der übernehmenden Gesellschaft ist dem Grunde nach privilegiert. Um allerdings missbräuchlichen Gestaltungen vorzubeugen, hat der Gesetzgeber derartige Begünstigungen an Bedingungen geknüpft, deren Erfüllung mitunter noch Jahre nach erfolgreicher Umsetzung der Umstrukturierung nachzuhalten ist, etwa im Fall der sog. Einbringungsgewinnbesteuerung nach § 22 UmwStG. Der nachfolgende Beitrag zeigt die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich anhand des BFH-Urteils v. 24.1.2018 - I R 48/15 FAAAG-87338 auf und stellt heraus, dass selbst offenkundig nicht missbräuchliche Gestaltungen zur nachträglichen Versagung der Steuerneutralität führen können.

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