Kommentar zu § 28 -  Umwandlung von Rücklagen in Nennkapital und Herabsetzung des Nennkapitals
Jahrgang 2019
Auflage 4
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-64314-9

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Mössner, Seeger, Oellerich - Körperschaftsteuergesetz Kommentar Online

§ 28 Umwandlung von Rücklagen in Nennkapital und Herabsetzung des Nennkapitals

Jörg Manfred Mössner (Oktober 2019)

A. Allgemeines zu § 28 KStG

I. Gesetzeszweck des § 28 KStG

1§ 28 KStG enthält zwei Regelungsbereiche. Zum einen geht es um die Fragen, die sich bei einer Erhöhung des Nennkapitals durch Umwandlung von Rücklagen stellen, und zum anderen geht es um die steuerlichen Folgen einer Herabsetzung des Nennkapitals oder um die Folgen einen Auflösung der Körperschaft. Eine Erhöhung des Nennkapitals kann

  • durch Einlagen der Gesellschafter erfolgen (§§ 182 bis 191 AktG, §§ 55 bis 57b GmbHG) oder

  • aus Gesellschaftsmitteln (§§ 207 bis 220 AktG, §§ 57c bis 57o GmbHG) durch Umwandlung von Rücklagen. Als Rücklagen können hierbei die Kapitalrücklage (§ 272 HGB) und Gewinnrücklagen (§ § 266 Abs. 3 HGB) oder sonstige Rücklagen verwendet werden. Aufgabe von § 28 Abs. 1 KStG ist es, eine „Umqualifikation“ zu verhindern, bei der eine Gewinnrücklag...

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