Dokument Vorsteuerabzug bei rückwirkender Rechnungsberichtigung - Auswirkungen der EuGH-Rechtsprechung auf Schätzungen bei der Umsatzsteuer

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BBK Nr. 16 vom 17.08.2018 Seite 766

Vorsteuerabzug bei rückwirkender Rechnungsberichtigung

Auswirkungen der EuGH-Rechtsprechung auf Schätzungen bei der Umsatzsteuer

Florian Bottermann-Noga und Monika Nestler

Vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung des EuGH zum Vorsteueranspruch in den Rechtssachen „Senatex“, „Barlis 06“ und „Maya Marinova“ stellt sich die Frage, ob aus diesen Urteilen auch Rückschlüsse für Fälle gezogen werden können, in denen Steuerpflichtige keine Eingangsrechnung vorlegen können. Gerade im Rahmen von Betriebsprüfungen wird bei fehlender oder nicht ordnungsgemäßer Eingangsrechnung der Vorsteuerabzug versagt, da nach herrschender Rechtsauffassung nur zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, wer eine Eingangsrechnung nachweisen kann, die sämtliche in § 14 Abs. 4 UStG genannten Bestandteile enthält.

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