Dokument Erstellung einer bilanzrechtlichen Going-concern-Prognose - Anforderungen bei der Jahresabschluss-Erstellung von Kapitalgesellschaften in der Krise

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BBK Nr. 12 vom 15.06.2018 Seite 577

Erstellung einer bilanzrechtlichen Going-concern-Prognose

Anforderungen bei der Jahresabschluss-Erstellung von Kapitalgesellschaften in der Krise

Karl Sikora

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses eines Krisenunternehmens ist die Fortführung der Unternehmenstätigkeit oft zweifelhaft. Ist dies der Fall, darf eine Bilanzierung unter Fortführungsgesichtspunkten (sog. Going-concern-Bilanzierung) nicht mehr ohne Weiteres erfolgen. Dies ist vielmehr nur dann zulässig, wenn zunächst im Wege einer sog. Going-concern-Prognose die tatsächliche Fortführbarkeit festgestellt wird. Welche Anforderungen an diese Prognose bestehen, ist dabei allerdings unklar. So hat der BGH zwar im vergangenen Jahr erstmals zentrale Kriterien der Going-concern-Prognose festgelegt, doch sind die konkreten Umsetzungserfordernisse nach wie vor offen. Dies hat in der Praxis eine erhebliche Rechtsunsicherheit zur Folge, die umso schwerer wiegt, als eine ungerechtfertigte Going-concern-Bilanzierung einen haftungsbegründenden Jahresabschlussmangel darstellt. Der Beitrag soll dem entgegenwirken und illustriert die rechtlichen sowie betriebswirtschaftlichen Grundlagen einer solchen Going-concern-Prognose bei Kapitalgesellschaften in der Krise.

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