Dokument Private Mitbenutzung eines Arbeitszimmers bei einer äußerst geringfügigen betrieblichen Nutzung - FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 25.1.2018 - 6 K 2234/17

Preis: € 4,00 Nutzungsdauer: 30 Tage

Dokumentvorschau

NWB Nr. 23 vom 04.06.2018 Seite 1677

Private Mitbenutzung eines Arbeitszimmers bei einer äußerst geringfügigen betrieblichen Nutzung

Detlef Pieske-Kontny

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie die Kosten der Ausstattung (z. B. für Tapeten, Teppiche, Fenstervorhänge und Gardinen) dürfen gem. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG den Gewinn nicht mindern, es sei denn, dass für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Bildet das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung, sind die Aufwendungen (unter Beachtung der besonderen Aufzeichnungspflichten des § 4 Abs. 7 EStG i. V. mit BMF-Schreiben v. 2.3.2011, BStBl 2011 I S. 195, Rz. 25) unbegrenzt abziehbar, andernfalls ist die Höhe der abziehbaren Aufwendungen auf 1.250 € begrenzt. Bei äußerst geringfügiger betrieblicher Nutzung ist allerdings jegliche noch so geringe private Nutzung bereits schädlich, wie das aktuelle Urteil des FG Rheinland-Pfalz v. 25.1.2018 - 6 K 2234/17 QAAAG-73469 zeigt.

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
notification message Rückgängig machen